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Die Eisarchive schmelzen wieder

Der Kanton Graubünden hält Berggänger dazu an, auf Gletschern die Augen offen zu halten – die Ströme aus Eis könnten jetzt jahrtausendealte Gegenstände freigeben.

Im ewigen Eis gefangen: Die Aufnahme aus dem Jahr 1992 zeigt die Fundstelle auf dem Porchabella-Gletscher.
Im ewigen Eis gefangen: Die Aufnahme aus dem Jahr 1992 zeigt die Fundstelle auf dem Porchabella-Gletscher.
Archäologischer Dienst Graubünden
Ärmliche Verhältnisse: Die Leiche trug zwei verschiedene Schuhe aus der Zeit um 1685/1690. Daraus schliesst der Bündner Kantonsarchäologe Thomas Reitmaier, dass die Frau aus armen Verhältnissen stammte.
Ärmliche Verhältnisse: Die Leiche trug zwei verschiedene Schuhe aus der Zeit um 1685/1690. Daraus schliesst der Bündner Kantonsarchäologe Thomas Reitmaier, dass die Frau aus armen Verhältnissen stammte.
Archäologischer Dienst Graubünden
Der Schädel der Leiche vom Porchabella-Gletscher, 1992 am Fundort. Die Überreste und die Fundstücke werden derzeit am Anatomischen Istitut der Universität Zürich sowie im Schuhmuseum Lausanne untersucht.
Der Schädel der Leiche vom Porchabella-Gletscher, 1992 am Fundort. Die Überreste und die Fundstücke werden derzeit am Anatomischen Istitut der Universität Zürich sowie im Schuhmuseum Lausanne untersucht.
Archäologischer Dienst Graubünden
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Die kleine Gruppe läuft auf einem Trampelpfad ins verlassene Hochtal südlich des Oberalppasses. Die Bergketten zu ihren Seiten sind nebelverhangen, es nieselt. Die Gruppe kümmert das nicht. Sie überquert tosende Bäche, schlägt sich durchs Gebüsch, watet durch überschwemmte Pfade, klettert über Felsen. Sie will retten, was sich noch retten lässt. Vielleicht ist es auch schon zu spät.

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