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Der Pluto so nah wie nie zuvor

Eisige Krater: Die Nasa hat die bisher am höchsten aufgelösten Fotos von der Oberfläche des Zwergplaneten veröffentlicht.

Atemberaubender Einblick: Bilder der Raumsonde «New Horizons» von Pluto-Kratern. (5. Dezember 2015)
Atemberaubender Einblick: Bilder der Raumsonde «New Horizons» von Pluto-Kratern. (5. Dezember 2015)
Nasa, AFP
Die US-Raumsonde «New Horizons» war am 14. Juli als erstes Raumfahrzeug an Pluto vorbeigeflogen.
Die US-Raumsonde «New Horizons» war am 14. Juli als erstes Raumfahrzeug an Pluto vorbeigeflogen.
Nasa, AFP
Die letzte Aufnahme, bevor sich die Raumsonde dem Planeten näherte: Der Pluto in Gesamtansicht. (13. Juli 2015)
Die letzte Aufnahme, bevor sich die Raumsonde dem Planeten näherte: Der Pluto in Gesamtansicht. (13. Juli 2015)
Nasa, Keystone
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Die US-Weltraumbehörde hat ungewöhnlich scharfe Fotos vom Zwergplaneten Pluto veröffentlicht - laut Nasa möglicherweise die besten Pluto-Nahaufnahmen für Jahrzehnte. «Diese neuen Bilder liefern uns einen atemberaubenden, super-hochauflösenden Einblick in die Geologie von Pluto», erklärte die Nasa am Samstag. Die US-Raumsonde «New Horizons» war am 14. Juli als erstes Raumfahrzeug an Pluto vorbeigeflogen.

Früher veröffentlichte Aufnahmen hatten die geografische Vielfalt des Zwergplaneten gezeigt, von Bergen über Sanddünen bis hin zu Eisschollen. Die jüngsten Bilder wurden in der Nähe des Punktes aufgenommen, an dem die Raumsonde Pluto am nähesten gekommen war. Sie zeigen eine Mischung aus bergigen und eisigen Gebieten mit Kratern.

Fünf Monde

Als die US-Raumsonde «New Horizons» im Januar 2006 zum Pluto startete, zählte der Himmelskörper am Rand des Sonnensystems noch zu den Planeten. Doch im August 2006 stufte die Internationale Astronomische Union den fernen Pluto zu einem Zwergplaneten herab - eine Entscheidung, die noch heute bei manchen US-Astronomen umstritten ist.

Pluto ist einige Milliarden Kilometer von der Erde entfernt - zum Vergleich: Die Entfernung zwischen Erde und Sonne beträgt rund 150 Millionen Kilometer. Der Zwergplanet mit einem Durchmesser von nur rund 2370 Kilometern benötigt 248 Jahre für einen Umlauf um die Sonne. Der felsige Himmelskörper hat fünf Monde: den grossen Charon, der mit Pluto eine Art Doppelplanet bildet, und die viel kleineren Monde Nix, Hydra, Styx und Kerberos.

AFP/dia

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