Zum Hauptinhalt springen

Ausgebeutetes Paradies

Im Masoala-Nationalpark, Vorbild der gleichnamigen Regenwaldhalle im Zürcher Zoo, werden Rosenholz und Ebenholz geschlagen und ins Ausland verkauft. Auch in die Schweiz.

Ökologisches Desaster: Illegales Holzfällercamp in der Nähe des Masoala-Nationalparks in Madagaskar.
Ökologisches Desaster: Illegales Holzfällercamp in der Nähe des Masoala-Nationalparks in Madagaskar.
Keystone

Für den Zürcher Zoo ist die Masoala-Halle eine grosse Erfolgsgeschichte. Seit 2003 haben Tausende Besucher das 11'000 Quadratmeter grosse Regenwaldparadies auf dem Zürichberg besucht, um nach Maus-Makis, Lemuren, Chamäleons und exotischen Vögeln Ausschau zu halten. Was die Halle von einem normalen Zoogehege unterscheidet, ist die üppige Pflanzenwelt des tropischen Regenwaldes, darunter auch einige Edelholzbäume, die Kurator Martin Bauert aus Samen gezogen hat. «Jetzt sind die Rosenholzbäume wieder am Keimen», freut sich Bauert, der die Samen mit einer Spezialbewilligung aus dem Masoala-Nationalpark in Madagaskar importiert hat. Dieser ist das Vorbild der Ökosystemhalle auf dem Zürichberg.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.