Wenn Tintenfische und Schlangen aufs Eis fliegen

Zum Auftakt der NHL-Playoffs mussten beim Duell der Phoenix Coyotes und der Detroit Red Wings Tiere vom Eis gekratzt werden.

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Bei den Playoff-Spielen der Detroit Red Wings ist es schon seit Jahren üblich, dass die Fans echte Tintenfische aufs Eis werfen. Dieser Brauch besteht seit 1952, als der Fischhändler Peter Cusimano einen achtarmigen Oktopus aufs Eis geworfen hatte, um zu symbolisieren, dass man damals acht Siege benötigte, um den Stanley Cup, die Trophäe für den Meister der nordamerikanischen Profi-Eishockey-Liga NHL, zu gewinnen. Die Red Wings gewannen damals den Titel und seither wird dieses Ritual, das dem Team Glück bringen soll, wiederholt.

Auch zum Auftakt der diesjährigen Playoffs, den Detroit in Phoenix 2:3 verlor, klatschte wieder ein Oktopus aufs Eis. Doch damit nicht genug. Auch Anhänger der Coyotes hatten sich im Vorfeld der Serie etwas einfallen lassen und dazu aufgerufen, Plastik-Schlangen aufs Eis zu werfen. Und tatsächlich landete nach Keith Yandles Ausgleich zum 1:1 im ersten Drittel ein Kunststoff-Reptil auf der glitschigen Spielfläche. Vielleicht war dies ja der Anfang einer Tradition beim Team aus dem Wüsten-Bundesstaat Arizona, das sich erstmals seit 2002 wieder für die Playoffs qualifizierte. Bleibt jedenfalls zu hoffen, dass nicht bald auch echte Schlangen durch die Luft geschleudert werden.

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