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2017 beginnt mit einer zusätzlichen Sekunde

Die Erde braucht für eine Umdrehung ein wenig länger als 24 Stunden. Im neuen Jahr wird uns darum ein bisschen Zeit geschenkt.

Um 01:59:59 Schweizer Zeit in der Neujahrsnacht wird der Weltzeit eine Schaltsekunde hinzugefügt: St.-Peter-Kirchenuhr in Zürich. (Symbolbild)
Um 01:59:59 Schweizer Zeit in der Neujahrsnacht wird der Weltzeit eine Schaltsekunde hinzugefügt: St.-Peter-Kirchenuhr in Zürich. (Symbolbild)

Am 1. Januar 2017 wird es eine Minute mit 61 Sekunden geben: Um 2 Uhr nachts Schweizer Zeit wird eine zusätzliche Sekunde zur Weltzeit hinzugefügt. Seit 1972 wird mit solchen Schaltsekunden die Unregelmässigkeit der Erdrotation kompensiert.

Um 01:59:59 Schweizer Zeit in der Neujahrsnacht 2017 wird der Weltzeit eine Schaltsekunde hinzugefügt, wie das US Naval Observatory am Donnerstag bekannt gab. Mit der Schaltsekunde wird kompensiert, dass die Erde ein bisschen länger für eine Umdrehung braucht als 24 Stunden.

Rotationsgeschwindigkeit ist nicht konstant

Jahrhundertelang wurde die Zeitmessung an der Rotation der Erde festgemacht und die Sekunde in diesem Rahmen definiert. Die Rotationsgeschwindigkeit der Erde ist aber nicht konstant und dank Atomuhren lässt sich die Sekunde heute viel präziser und stabiler bestimmen.

Damit Atomzeit und Astronomische Zeit auf Dauer nicht zu weit auseinanderdriften, beobachtet der «International Earth Rotation and Reference Systems Service» (IERS) die Rotationsdauer genau und entscheidet darüber, wann eine Schaltsekunde hinzugefügt oder abgezogen werden muss. Seit 1972 ist dieses System in Kraft, um den Unterschied zwischen beiden Zeitskalen auf maximal 0,9 Sekunden zu begrenzen.

SDA/kat

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