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UNO-Kritik irritiert ADHS-Experten

Schweizer Fachleute weisen die Vorwürfe des UNO-Kinderrechtsausschusses zurück. Dieser zeigte sich in seinem jüngsten Bericht besorgt über die hohen ADHS- und Ritalin-Zahlen.

Wird Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung in der Schweiz «zu häufig und zu oberflächlich» diagnostiziert? Foto: Alamy
Wird Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung in der Schweiz «zu häufig und zu oberflächlich» diagnostiziert? Foto: Alamy

Der Inhalt der Kritik ist nicht neu, doch der Absender sorgt für besonderes Gewicht: In seinem jüngsten Bericht von Anfang Februar bemängelt der UNO-­Kinderrechtsausschuss, dass Kinder in der Schweiz zu häufig die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erhalten würden. Man sei besorgt über den damit verbundenen Anstieg bei den Verschreibungen von Ritalin und anderen Psychostimulanzien, «obwohl es immer mehr Hinweise auf schädliche Auswirkungen dieser Medikamente» gebe. Beunruhigt ist der Ausschuss zudem über Meldungen, dass gedroht werde, Kinder von der Schule zu weisen, wenn Eltern eine ADHS-­Behandlung ablehnten.

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