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Spanische Pflegerin in akuter Lebensgefahr

Die 44-jährige Teresa Romero aus Madrid ist der erste Mensch, der sich in Europa mit dem Virus infiziert hat. Ihr Zustand verschlechtert sich dramatisch.

Unter Quarantäne: Das betroffene Air-France-Flugzeug am Flughafen Madrid-Barajas. (16. Oktober 2014)
Unter Quarantäne: Das betroffene Air-France-Flugzeug am Flughafen Madrid-Barajas. (16. Oktober 2014)
Epa/Paco Campos, Keystone
Von Nigeria via Paris nach Madrid: Ankunft des möglichen Ebola-Patienten im Spital Carlos III. (16. Oktober 2014)
Von Nigeria via Paris nach Madrid: Ankunft des möglichen Ebola-Patienten im Spital Carlos III. (16. Oktober 2014)
Andrea Comas, Reuters
Bei ihm hat sich die Krankenschwester angesteckt: Ebola-Patient Manuel Garcia Viejo wird umsorgt. (22. September 2014)
Bei ihm hat sich die Krankenschwester angesteckt: Ebola-Patient Manuel Garcia Viejo wird umsorgt. (22. September 2014)
Reuters
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Die an Ebola erkrankte spanische Krankenpflegerin schwebt nach Behördenangaben in akuter Lebensgefahr. Wie die Regionalregierung von Madrid am Donnerstag mitteilte, verschlechterte sich der Gesundheitszustand der 44-jährigen Frau zuletzt dramatisch. Bereits zuvor hatte die behandelnde Klinik Carlos III. von einem verschlechterten Zustand ihrer Mitarbeiterin gesprochen

Teresa Romero ist der erste Mensch, der sich in Europa mit dem Virus infiziert hat. Sie arbeitete in der Klinik Carlos III., in der im August und September zwei spanische Missionare nach ihrer Rückkehr aus Westafrika an Ebola gestorben waren.

Hund eingeschläfert

Mit der gefährlichen Seuche infizierte sie sich ersten Erkenntnissen zufolge offenbar, weil sie beim Ablegen ihrer Schutzkleidung ihr Gesicht unbeabsichtigt mit einem womöglich infizierten Arbeitshandschuh berührte.

Sechs Personen, die mit der Pflegerin Kontakt hatten, stehen mittlerweile unter Quarantäne. Zusätzlich unter Beobachtung gestellt wurden zwei Ärzte, die die Frau behandelt hatten, nachdem sie in einem Madrider Krankenhaus aufgenommen worden war. Zu den stationär Beobachteten zählen auch der Ehemann der Krankenschwester und zwei Pfleger, die auf die Testergebnisse warten.

Der Hund der Frau wurde trotz einer Onlinekampagne ihres Mannes und Appellen von Tierschutzaktivisten eingeschläfert.

SDA/sam

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