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Neue Therapie gibt Tinnitus-Patienten Hoffnung

Sven Buchli hört seit zwei Jahren Töne, die es nicht gibt. Lange galt der Tinnitus als unheilbar – nun wird am Unispital Zürich eine neue, Erfolg versprechende Methode getestet.

5 bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben an einem Tinnitus: Doch längst nicht jeder Betroffene sucht einen Arzt auf. Foto: Getty Images
5 bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben an einem Tinnitus: Doch längst nicht jeder Betroffene sucht einen Arzt auf. Foto: Getty Images

Dieser Artikel gehört zu den meistgelesenen Texten des Jahres. Er erschien erstmals am 29. August 2019.

Wie das Pfeifen eines Wasserkochers. Oder das Summen einer Mücke, nur höher und viel lauter. So beschreibt Sven Buchli* den Ton, der sich eines schönen Sommertages vor zwei Jahren aus dem Nichts heraus in seinem Ohr festsetzte. «Ich sass zu Hause im Garten, und plötzlich war er da. Penetrant. Alles übertönend», erinnert sich der Programmleiter einer Grossbank. «Es war nicht schmerzhaft, aber ich fühlte mich dem Geräusch komplett ausgeliefert.» Alles andere hörte er wie durch Watte. Sven Buchli hatte Angst und fragte sich: «Was stimmt nicht mit mir?»

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