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«Je später wir zum Einsatz kommen, desto schwieriger wird es»

Nach dem Absturz von Flug MH 17 hat die Schweiz der Ukraine Hilfe bei der Identifikation der 298 Opfer angeboten. Der Kriminaltechnik-Experte erklärt das Vorgehen.

Er soll wissen, wer geschossen hat: 33 Angehörige von MH17-Opfern fordern von Russland und Wladimir Putin über 6 Millionen Euro Schmerzensgeld. Sie reichten 2016 vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Klage ein.
Er soll wissen, wer geschossen hat: 33 Angehörige von MH17-Opfern fordern von Russland und Wladimir Putin über 6 Millionen Euro Schmerzensgeld. Sie reichten 2016 vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Klage ein.
Aleksey Babushkin, Keystone
Die Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine von einer Boden-Luft-Rakete getroffen und zerstört worden: Trümmerteile an der Absturzstelle bei Rassipnoe. (15. Oktober 2014)
Die Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine von einer Boden-Luft-Rakete getroffen und zerstört worden: Trümmerteile an der Absturzstelle bei Rassipnoe. (15. Oktober 2014)
AFP
Ein Bild der Verwüstung: Das Flugzeug wurde völlig zerstört. (17. Juli 2014)
Ein Bild der Verwüstung: Das Flugzeug wurde völlig zerstört. (17. Juli 2014)
Dmitry Lovetsky, Keystone
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Welche Schwierigkeiten stellen sich für die Identifikation, wenn tote Körper tagelang der Verwesung ausgesetzt sind?

Je später wir zum Einsatz kommen, desto schwieriger wird unsere Arbeit. Das heisst aber nicht, dass wir nach längerer Zeit keine Möglichkeiten mehr hätten, die Leichen zu identifizieren.

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