Zum Hauptinhalt springen

Gefährlicher Rückschlag in den Achtzigern

Die Sterberate bei Infektionskrankheiten wäre eigentlich seit den frühen 80er-Jahren bis heute stabil geblieben – gäbe es nicht das Aidsvirus (HIV).

Vor hundert Jahren war jeder fünfte ­Todesfall in der Schweiz die Folge einer Infektionserkrankung. In den allermeisten Fällen war Tuberkulose der Grund, drei Viertel aller Infektionstoten starben deswegen. Doch inzwischen ­haben Bakterien, Viren und andere Mikroben viel von ihrem Schrecken verloren. Nicht nur dank Antibiotika und Impfungen. Am meisten haben verstärkte Hygiene und bessere Lebens- und Ernährungsbedingungen zur Erfolgsgeschichte beigetragen. Heute sind in der Schweiz Infektionen nur noch für rund ein Prozent aller Todesfälle verantwortlich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.