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Führt Liebe zwischen Geeks zu Autismus?

Was geschieht, wenn eine Wissenschaftlerin und ein Ingenieur ein Kind zeugen? Es könnte autistisch sein, sagt der Psychologe Simon Baron-Cohen.

Latenter Autismus? Facebook-Gründer Marc Zuckerberg bei einer Pressekonferenz.
Latenter Autismus? Facebook-Gründer Marc Zuckerberg bei einer Pressekonferenz.
Keystone

Der Brite Simon Baron-Cohen hat eine besondere Gabe. Der Autismus-Forscher der Universität Cambridge versteht es wie kein Zweiter, seine Forschungsthemen attraktiv und verständlich in Bücher zu verpacken. Beispiele sind seine Thesen zum vermännlichten Gehirn von Autisten oder sein Buch «Frauen denken anders. Männer auch», welches sich seinen Platz in der populärwissenschaftlichen Psyche längst ergattert hat. Nun sagt Baron-Cohen, Kinder von Wissenschaftlern hätten ein hohes Risiko, an voll ausgebildetem Autismus zu leiden. Dies, weil entsprechende Gene, die bei den Eltern latent vorhanden sind, an die Kinder vererbt werden und dort zur Ausprägung kommen.

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