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«Einsamkeit erhöht das Risiko, psychisch zu erkranken»

Jeder sechste Schweizer leidet laut einer heute veröffentlichten Studie unter psychischen Problemen – doch es gibt beträchtliche regionale Unterschiede. Projektleiterin Daniela Schuler deutet die Ergebnisse.

Amir Ali

Frau Schuler, jeder Sechste hat psychische Probleme – das klingt nach viel. Können Sie uns einen internationalen Vergleich geben?

Letztes Jahr kam eine Studie für Europa heraus. Dort spricht man von 36 Prozent, die unter einer psychischen Störung leiden. Das ist aber nicht vergleichbar mit unserer Studie. Wir stützen uns auf die Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung, die telefonisch erfolgt. Alle, die zu dem Zeitpunkt zum Beispiel in einer Klinik sind, fallen also schon einmal raus. Bei unserer Zahl handelt es sich mit Sicherheit um eine Unterschätzung. Würden wir die EU-Studie auf die Schweiz anwenden, kämen wir wohl auch in die Nähe der 36 Prozent.

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