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Die Vermessung unserer Gefühle

Moderne, teils tragbare Geräte zur Bestimmung unserer Gefühle stehen bereit. Ist es möglich, dass sie unseren Umgang miteinander verbessern? Mit Einschränkungen ja, sagen Wissenschaftler.

Bei der Elektroenzephalografie (EEG) zeichnen Sensoren in einer Kappe die Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche auf. Foto: Michaela Rehle (Reuters)
Bei der Elektroenzephalografie (EEG) zeichnen Sensoren in einer Kappe die Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche auf. Foto: Michaela Rehle (Reuters)

Stellen Sie sich einen Helm vor, der Wünsche errät. Wenn Sie etwa nicht wissen, wohin es in die Ferien gehen soll, sagt er Ihnen, für welche Destination Ihr Herz heimlich schlägt. Dazu misst er mittels Elektroden Ihre Hirnaktivität und erkennt so, bei welchem Reisevideo Sie emotional am stärksten reagieren. Ein Messgerät also, das durch die Er­fassung des eigenen Gemütszustands bei Entscheidungen hilft. Auch Armbänder, die eine Erregung durch erhöhte Schweissabsonderung auf der Haut registrieren, geben Aufschluss über unsere Gefühlswelt.

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