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Der schwierige Gang zum Sozialamt

Seit einem Burn-out und einem Herzinfarkt ist Mario Rossi-Munter nur noch eingeschränkt arbeitsfähig. Obwohl die Geldnot immer grösser wurde, sträubte er sich monatelang gegen den Gang zur Sozialhilfe.

«Mein schlechtes Gewissen hält sich in Grenzen»: Mario Rossi-Munter.
«Mein schlechtes Gewissen hält sich in Grenzen»: Mario Rossi-Munter.
Andreas Blatter

Wie es dazu kam, dass er sich 2008 an die Sozialhilfe wandte, kann Mario Rossi-Munter nicht in ein paar wenigen Sätzen erklären. Etwas aber will er gleich klarstellen: «Ich bin niemals arbeitslos gewesen», sagt er, «das ist mir ganz wichtig.» Und weil es guttut, darzulegen, dass alles viel schlimmer hätte sein können, fügt er an: «Ich bin nie betrieben worden, erhielt nie einen Zahlungsbefehl.»

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