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Das ist zum Rotwerden!

Noch immer rätseln Forscher darüber, warum der Mensch als einziger Primat in gewissen Situationen errötet. Möglicherweise bittet man dadurch die Mitmenschen um Verzeihung.

Manche verbergen ihr Gesicht, wenn sie erröten. Foto: Judith Dekker (Plainpicture)
Manche verbergen ihr Gesicht, wenn sie erröten. Foto: Judith Dekker (Plainpicture)

Bei manchen Menschen werden nur die Wangen, die Ohren oder der Hals rot, bei anderen glüht das gesamte Gesicht. Es kann sich so anfühlen, als laufe die Röte wie eine Welle über den Kopf. Man kann aus Scham, Schuldgefühl, Freude oder Ärger erröten, vor anderen oder allein, nur kontrollieren kann man es nicht. Charles Darwin beschrieb das Erröten in «Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren (1872)» als «die eigentümlichste und menschlichste aller Gefühlsäusserungen». Tatsächlich ist es der einzige Gesichtsausdruck, der nicht bei anderen Primaten als dem Menschen vorkommt.

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