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«Dann geht man einen Schritt zurück»

Vor drei Wochen hat die Klinik in Grenoble bei Michael Schumacher die Aufwachphase eingeleitet – seither ist es still um den Formel-1-Helden. Luca Regli, Leiter Neurochirurgie am Unispital Zürich sagt, was das bedeutet.

Michael Schumacher wurde von Grenoble ins Universitätsspital Lausanne verlegt. (3. Juni 2010)
Michael Schumacher wurde von Grenoble ins Universitätsspital Lausanne verlegt. (3. Juni 2010)
Laurent Gillieron, Keystone
Aufgewacht und aus der Klinik entlassen: Der beim Skifahren verunfallte Michael Schumacher liegt nicht mehr im Koma.
Aufgewacht und aus der Klinik entlassen: Der beim Skifahren verunfallte Michael Schumacher liegt nicht mehr im Koma.
AFP
«Hätte Schumacher keinen Helm getragen, hätte er den Sturz nicht überlebt»: Neurochirurg Stephan Chabardes. (30. Dezember 2013)
«Hätte Schumacher keinen Helm getragen, hätte er den Sturz nicht überlebt»: Neurochirurg Stephan Chabardes. (30. Dezember 2013)
Keystone
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Herr Regli, nun liegt Michael Schumacher bereits zwei Monate im Koma. Kein gutes Zeichen?

Die Dauer des Komazustands sowie der Aufwachphase stehen in Verbindung mit der Schwere des Schädelhirntraumas. Trotzdem wird man nach zweieinhalb Monaten nicht sagen, es gebe keine Chance auf Genesung mehr. Die Hoffnung bleibt immer. Die Aufwachphase geht immer Schritt für Schritt und man braucht viel Geduld. Es ist wichtig, dass die Aufwachphase gut gemanagt wird und dass sie nicht zu schnell abläuft.

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