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«Blödsinn machen hat nichts mit Leistung zu tun»

In Zürich soll beim Übertritt ins Kurzzeitgymnasium das Lernverhalten benotet werden. Erziehungswissenschafter Albert Düggeli warnt vor Machtmissbrauch.

Früher gab es Strafen für unangemessenes Verhalten, heute wird schlecht benotet: Ein Knabe steht in der Strafecke, 1955. (Lambert/Getty Images)
Früher gab es Strafen für unangemessenes Verhalten, heute wird schlecht benotet: Ein Knabe steht in der Strafecke, 1955. (Lambert/Getty Images)

Im Kanton Zürich soll für den Übertritt von der Sek ins Kurzzeitgymnasium neu das Lern- und Arbeitsverhalten als Note zählen. Eine gute Idee?

Ich habe gewisse Vorbehalte. Grundsätzlich finde ich Faktoren wie Lernverhalten und Motivation grundlegende und zentrale Aspekte. Dass dies honoriert und entsprechend bewertet werden soll, finde ich tendenziell positiv. Doch gleichzeitig ist es auch herausfordernd, dies gut zu machen.

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