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Auch Männer gehen häufig zum Arzt

Jammern, aber sich nicht helfen lassen? Diese weit verbreitete Vorstellung von kranken Männern wurde nun als Mythos entlarvt.

Ausgeglichene Patientenquote: Männer und Frauen zeigen kaum Unterschiede bei der Häufigkeit ihrer Arztbesuche.
Ausgeglichene Patientenquote: Männer und Frauen zeigen kaum Unterschiede bei der Häufigkeit ihrer Arztbesuche.
Christian Beutler, Keystone

Im Gegensatz zu den Frauen beissen sich Männer durch, wenn sie krank sind, und gehen – wenn überhaupt – erst zu spät zum Arzt. So besagt es der Volksmund schon lange. Das mag in Einzelfällen stimmen. Doch für den Durchschnitt entlarvt ein Blick in die Statistik die vermeintliche Weisheit als Mythos. So suchten 71 Prozent der Männer und 86 Prozent der Frauen innerhalb von zwölf Monaten mindestens einmal eine Hausarztpraxis auf. Die Differenz ist dabei vor allem auf die in der gleichen Statistik erfassten gynäkologische Untersuchungen zurückzuführen. Interessant ist auch, dass selbst in jungen Jahren das Mittel deutlich über einem Hausarztbesuch jährlich liegt. Mehr als ein Drittel sucht zudem jedes Jahr einen Spezialarzt (ohne Gynäkologie) auf.

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