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«Wir müssen von einer hohen Dunkelziffer ausgehen»

100'000 Coronavirus-Infizierte könnte es bereits geben. Damit wäre die Todesrate geringer als bislang gedacht, sagt Biophysiker Richard Neher.

Ein Polizist prüft die Körpertemperatur von Autofahrern an einer Zollschranke in Wuhan. Bild: Stringer/Keystone

Ein Polizist prüft die Körpertemperatur von Autofahrern an einer Zollschranke in Wuhan. Bild: Stringer/Keystone

Nik Walter@sciencenik

Schätzungen zufolge könnten bereits bis zu 100'000 Menschen das neuartige Coronavirus in sich tragen. Biophysiker Richard Neher vom Biozentrum der Universität Basel sagt, dass der Erreger damit womöglich weniger tödlich ist, als bislang angenommen.

Sie berechnen, wie sich Ausbrüche von Infektionskrankheiten entwickeln können. Was erwarten Sie vom aktuellen Coronavirus-Ausbruch?
Unsere Modellierungen zeigen, dass der Anfang des Ausbruchs etwa Ende November, Anfang Dezember 2019 war und dass sich die Fallzahlen momentan etwa alle 5 bis 8 Tage verdoppeln. Das kann sich aber ändern, wenn die Massnahmen greifen.

baz.ch/Newsnet

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