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U576 nach Jahrzehnten entdeckt

Das Wrack eines deutsches U-Boots und das seines letzten Opfers wurden nach über 70 Jahren vor der Küste North Carolinas entdeckt.

Vor der Küste des US-Bundesstaats North Carolina wurden die Wracks eines deutschen U-Boots und eines US-Frachtschiffs gefunden, die in einer Schlacht im 2. Weltkrieg versenkt wurden: Sonaraufnahmen des Frachters «Bluefields» (oben) und des U-Boots «U-576» (unten). (21. Oktober 2014)
Vor der Küste des US-Bundesstaats North Carolina wurden die Wracks eines deutschen U-Boots und eines US-Frachtschiffs gefunden, die in einer Schlacht im 2. Weltkrieg versenkt wurden: Sonaraufnahmen des Frachters «Bluefields» (oben) und des U-Boots «U-576» (unten). (21. Oktober 2014)
NOAA, AFP
Die «U-576» versenkte in seiner Dienstzeit fünf alliierte Schiffe: Kapitänleutnant Hans-Dieter Heinicke, Befehlshaber der «U-576». (Archivbild)
Die «U-576» versenkte in seiner Dienstzeit fünf alliierte Schiffe: Kapitänleutnant Hans-Dieter Heinicke, Befehlshaber der «U-576». (Archivbild)
NOAA
Wurde von der Kanone eines Handelsschiffs und US-Flugzeugen mit der 45-köpfigen Crew versenkt: Die «U-576» beim Auslaufen.
Wurde von der Kanone eines Handelsschiffs und US-Flugzeugen mit der 45-köpfigen Crew versenkt: Die «U-576» beim Auslaufen.
NOAA
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Die Wracks eines deutschen U-Boots und eines US-Frachtschiffs, die in einer Seeschlacht im Zweiten Weltkrieg versenkt wurden, sind vor der Ostküste der USA gefunden worden. Die Wracks liegen 48 Kilometer vor der Küste des Bundesstaats North Carolina im Abstand von 240 Metern.

Das Gebiet, auf dem sich die Überreste befinden, ist als Friedhof des Atlantiks bekannt. Wie die US-Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) am Dienstag mitteilte, handelt es sich um das deutsche U-Boot 576 und das Frachtschiff «Bluefields», die am 15. Juli 1942 versenkt wurden.

Schlacht im Atlantik

Nach Angaben der Behörde hatte das U-Boot einen von US-Kriegsschiffen begleiteten Handelskonvoi angegriffen. Es versenkte die «Bluefields» und beschädigte zwei weitere Frachter schwer. Daraufhin habe jedoch ein US-Marineflugzeug das U-Boot bombardiert, während ein Handelsschiff es mit seiner Bordkanone beschoss, erklärte die NOAA.

Während sich die Besatzung der «Bluefields» noch retten konnte, ging das U-Boot mit seiner 45-köpfigen Besatzung unter. Das Wrack gilt daher als Kriegsgrab und steht unter internationalem Schutz.

Das deutsche Aussenministerium erklärte, Deutschland habe kein Interesse an einer Bergung der sterblichen Überreste in dem U-Boot. Sie sollten nach Möglichkeit an Ort und Stelle bleiben, um den Toten zu erlauben, in Frieden zu ruhen.

(SDA)

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