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Rundgang durch das Köln der Römerzeit

Eine Kooperation von Archäologen und IT-Experten lieferte ein beeindruckendes Resultat. Ein Rundgang durch Köln vor 2000 Jahren vermittelt Wissen mit aufwändiger Visualisierung.

«3D-Modell des römischen Köln komplett», hiess es, «die Visualisierung ist damit fertig.» Kurz und bescheiden lass sich die Meldung auf der Webseite COLONIA3D – der Endpunkt eines Projekts, an dem Fachleute vom Archäologischen Institut der Universität zu Köln beteiligt waren, von der International School of Design der Fachhochschule Köln, vom Römisch-Germanischen Museum der Domstadt und vom Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam, das sich mit computer-grafischen Systemen befasst.

Laut Jürgen Döllner vom Hasso-Plattner-Institut lag die Schwierigkeit der Aufgabe darin, die antike Stadt detailliert und mit hoher Auflösung erlebbar zu machen. Weil mehr Gebäude und Orte als bei herkömmlichen Animationen dargestellt werden mussten, mussten spezielle Algorithmen die Bilder effizienter berechnen als zuvor. Insofern, so Döllner, sei das Projekt einzigartig.

Weil das antike Modell der Metropole am Rhein sich mit dem 3D-Modell des heutigen Köln ergänzt, wollen die beteiligten Institutionen in Zukunft noch einen Schritt weiter gehen und virtuellen Besuchern ermöglichen, die beiden Städte an verschiedenen Orten miteinander zu vergleichen.

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