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Latsis-Preis an Zürcher Historikerin

Die Wissenschaftshistorikerin Marianne Sommer erhält den Nationalen Latsis-Preis 2010. Die Auszeichnung ist mit 100'000 Franken dotiert.

Marianne Sommer wird für ihre «international viel beachteten interdisziplinären Forschungen» ausgezeichnet, wie der Schweizerische Nationalfonds (SNF) am Dienstag mitteilte. Diese geben laut SNF der Wissenschaftsgeschichte in der Schweiz grossen Auftrieb. Die Preisverleihung wird am 13. Januar 2011 in Bern stattfinden.

In ihrer Dissertation untersuchte Sommer beispielsweise, wie sich das Bild des Affen im populären Wissenschaftsmagazin «National Geographic» im Laufe der Zeit verändert hat. Dabei konnte sie zeigen, dass sich das Affenbild von der wilden Bestie zum Freund und nahen Verwandten gewandelt hat. Zu diesem interdisziplinären Vorgehen sei die studierte Biologin und Anglistin geradezu prädestiniert, schreibt der SNF. Seit diesem Jahr ist Marianne Sommer SNF-Förderungsprofessorin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich.

Die Nachwuchsforscherin ist die 27. Preisträgerin des Nationalen Latsis-Preis. Die Auszeichnung wird seit 1984 jährlich von der SNF im Auftrag der Latsis Foundation an höchstens vierzigjährige Forschende vergeben. Die privatrechtliche Stiftung wurde 1975 von der griechischen Familie Latsis in Genf gegründet. Sie stiftet jährlich vier Universitätspreise von je 25'000 sowie einen nationalen und europäischen Latsis-Preis in der Höhe von je 100'000 Franken.

SDA/raa

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