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Indianische Muschelgärtner

Mehr als Jäger und Sammler: Schon vor tausend Jahren kultivierten Ureinwohner auf den Inseln der kanadischen Pazifikküste Muscheln, Beeren und Äpfel.

Kwakiutl-Indianer an der Küste von Vancouver Island, 1894. Foto: O. C. Hastings (The Granger Collection, Keystone)
Kwakiutl-Indianer an der Küste von Vancouver Island, 1894. Foto: O. C. Hastings (The Granger Collection, Keystone)

Dana Lepofsky ist patschnass. Die kanadische Archäologin kniet im Wasser des Nordwestpazifiks und gräbt sich durch eine meterdicke Schicht toter Muscheln. Sie ist entschlossen, das Geheimnis dieses Muschelgartens zu lüften, den Menschen vor langer Zeit angelegt hatten. Auf der Indianerinsel Quadra an Kanadas Westküste hat sie bereits andere solcher Muschelkulturen der Ureinwohner gefunden. Die Wassergärten widerlegen ein für alle Mal das Bild von den Eingebo­renen als Jäger und Sammler, die keine Ahnung von der Bewirtschaftung des Landes hatten.

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