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Geothermie – Erfolgsmodell und Sorgenkind

Die Basler Erdbeben von 2006 haben die Geothermie längst nicht zum Erliegen gebracht. In Riehen fördert man nach wie vor Erdwärme, in St. Gallen wird tief gebohrt und auch Private haben das Bohrloch im Garten entdeckt. Ein Rück- und Überblick.

Werkplatz mit Bohrturm im Sittertobel, St. Gallen. So sieht ein Bohrturm aus, der bis 4500 Meter Tiefe bohrt.
Werkplatz mit Bohrturm im Sittertobel, St. Gallen. So sieht ein Bohrturm aus, der bis 4500 Meter Tiefe bohrt.
Keystone
Ein Diamant-Meissel auf der Baustelle des St. Galler Geothermie-Projektes.
Ein Diamant-Meissel auf der Baustelle des St. Galler Geothermie-Projektes.
zvg Stadt St. Gallen
Geothermie-Projekte in der Schweiz.
Geothermie-Projekte in der Schweiz.
Keystone
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Mit einem Paukenschlag wurde es einigermassen still um die Geothermieprojekte in Basel. Dann nämlich, als im Dezember 2006 die Erde bebte, nachdem man in Kleinhüningen versucht hatte, Wasser in 5000 Meter Tiefe in die Erdkruste zu pressen. Das bedeutete das Ende des Projekts «Swiss Deep Heat Mining», nicht aber der eigentlichen Energiegewinnung durch Geothermie. Dass diese nach wie vor erfolgreich betrieben wird – wenn auch mit anderen Verfahren – zeigt beispielsweise die Wärmeversorgung der Gemeinde Riehen, die mit einer hydrothermalen Anlage zu gut einem Viertel aus Erdwärme gespiesen wird.

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