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Forscher klonen erstmals menschliche Stammzellen

Amerikanischen Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, genetisch identische Embryonen herzustellen, die mehrere Tage überleben.

Mit dem sogenannten Dolly-Verfahren haben Forscher menschliche Embryonen geklont.
Mit dem sogenannten Dolly-Verfahren haben Forscher menschliche Embryonen geklont.
Thomas Ernsting

Darüber geredet hat in letzter Zeit kaum noch jemand. Und daran geglaubt auch nicht. Dennoch ist es nun passiert: In den USA haben Wissenschaftler erstmals menschliche Embryonen geklont und Stammzellen aus ihnen gewonnen.

Hat man das nicht schon einmal gehört? Begeistert gefeiert und ebenso leidenschaftlich kritisiert wurde für ebendiese Arbeit schon einmal ein anderer, der Koreaner Hwang Woo-suk. Seine Erfolgsmeldungen aus dem Jahr 2004 machten ihn in seiner Heimat zum Star, weltweit hofften Ärzte und Forscher, mit solchen Zellen massgeschneiderte Therapien für schwerstkranke Patienten entwickeln zu können. Doch Hwangs Erfolge waren frei erfunden. Ihm war es nie gelungen, die begehrten Zellen herzustellen. Alles war gefälscht, wie sich Ende 2005 herausstellte.

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