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Die radioaktive Gefahr aus dem Untergrund

Das Gas Radon entsteht im Boden – und gelangt in die Häuser, wo es zur tödlichen Bedrohung werden kann. Eine neue Studie zeigt, dass Haussanierungen das Problem verschärfen können. Der Bund reagiert.

Es ist unsichtbar, geruchlos und unter Umständen tödlich. Radon ist nach dem Rauchen die wichtigste Ursache für Lungenkrebs, der in der Schweiz jedes Jahr ungefähr 2700 Menschen das Leben kostet. 200 bis 300 Todesfälle gehen auf das Konto dieses radioaktiven Gases, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schätzt. Radon entsteht auf natürliche Weise im Untergrund und gelangt durch undichte Stellen wie Kellerböden aus der Erde in Häuser, wo es sich zu teils hoher Konzentration verdichten kann. Radon gilt als gefährlichster Krebserreger im Wohnbereich. Das Risiko ist umso grösser, je höher die Belastung in der Atemluft ist und je länger man diese Luft einatmet. Wird das Lungengewebe belastet, können – gleich wie beim Asbest – Jahre bis Jahrzehnte verstreichen, bis eine Person an Lungenkrebs erkrankt.

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