Zum Hauptinhalt springen

Mathematik als Kunstform

Wie die ETH Zürich an einer Ausstellung mathematische Formeln zu einer spannenden Entdeckungsreise macht.

Kunst aus Formeln: Dieses Bild entstand mit algebraischen Gleichungen.
Kunst aus Formeln: Dieses Bild entstand mit algebraischen Gleichungen.

Die Mathematik, die in der Schule gelehrt wird, wurde vor langer Zeit begründet – sie beginnt beim Satz des Pythagoras und endet meist bei der Differenzialrechnung, die Leibniz und Newton im 17. Jahrhundert entwickelt haben. Die Mathematikausstellung Imaginary will einen modernen und verständlichen Zugang zur komplexen Welt der Formeln und Gleichungen vermitteln.

Mit interaktiven Installationen, Visualisierungen, virtuellen Stationen und dreidimensionalen Objekten verwischt die Ausstellung die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft und vermittelt dabei die theoretischen Hintergründe aus den verschiedenen Gebieten der Geometrie.

Die Besucherinnen und Besucher können mathematische Formeln in bunten Farben darstellen, mit Bildern und Formeln experimentieren oder die Mathematik in Computerspielen neu erleben.

Ausstellungsdaten: Dienstag, 21. September bis Donnerstag, 7. Oktober 2010 Montag bis Freitag (10 bis 18 Uhr) sowie Samstag von 10 bis 17 Uhr. Ort: ETH Zürich, Haupthalle Rämistrasse 101, 8092 Zürich

Eröffnungsveranstaltung: Dienstag, 21. September, 18.15 Uhr Prof. Jürgen Richter-Gebert (TU München) spricht über «Symmetrie und Proportion in Kunst und Musik».

Familientag mit Programm für Kinder: Samstag, 25. September, 10 bis 17 Uhr. Geplant sind u.a. Vorführungen zum mathematischen Papier-Falten und ein Auftritt des Zauberers Siderato.

Die Mathematikausstellung wird vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach in Zusammenarbeit mit dem Departement Mathematik der ETH Zürich präsentiert. Sie wird zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen sein, nachdem sie seit dem Jahr der Mathematik 2008 in über 25 Städten in Deutschland, Österreich, den USA, England und der Ukraine zu Gast war. Eintritt und Führungen sind kostenlos.

Auf Anfrage organisiert die ETH Zürich Führungen für Schulklassen und andere Gruppen. Weitere Informationen findet man unter www.imaginary.ethz.ch.

Parallel zur Ausstellung findet ein Wettbewerb statt, der gemeinsam mit Redaktion Tamedia organisiert wird.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch