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WPP-Aktionäre revoltieren gegen Gehaltserhöhung von Firmenchef

Dublin Die Aktionäre der weltgrössten Werbeagentur WPP haben Konzernchef Martin Sorrell eine Gehaltserhöhung von 60 Prozent verweigert.

Mehr als die Hälfte der Anteilseigner lehnte am Mittwoch an der Generalversammlung das vorgeschlagene Salär für 2011 von 10,6 Millionen Dollar ab. Zuvor hatte Sorrell seine Forderung damit verteidigt, dass es ihm gelungen sei, WPP zum Branchenprimus mit 160'000 Mitarbeitern in 108 Ländern zu machen. Deswegen sollte sich sein Gehalt auf einem Niveau mit dem anderer vergleichbarer Firmenchefs befinden. Der Chef der weltweiten Nummer zwei Omnicom, John Wren, erhielt im vergangenen Jahr 15,4 Millionen Dollar. Die Entscheidung der Aktionäre ist nicht bindend. Im Gegensatz zu Sorrell haben zuletzt einige Chefs von britischen Unternehmen - darunter Sainsbury und Tesco - angesichts der Rezession und Schuldenkrise Gehaltskürzungen in Kauf genommen.

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