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Winterthur: Medizinaltechnikkonzern Zimmer streicht 50 Stellen

Der US-amerikanische Medizinaltechnikkonzern Zimmer will am europäischen Sitz in Winterthur bis zu 50 der insgesamt 927 Stellen streichen.

Betroffen davon sind voraussichtlich vor allem leitende Angestellte im mittleren Management. Ziel des Stellenabbaus sei eine Entschlackung der Firmenstruktur, sagte Mediensprecherin Sabine Ciccotosto am Dienstag zu einem Bericht des «Landboten». Mit der angestrebten flacheren Hierarchie sollen interne Kommunikationswege verkürzt werden und Entscheide schneller fallen. Wer in Winterthur die Kündigung erhält, ist laut Ciccotosto noch nicht klar. Dieser Entscheid werde erst Ende März gefällt. Treffen werde es voraussichtlich vor allem leitende Angestellte im mittleren Kader, nicht aber im Verkauf und in der Produktion. Zimmer stellt in Winterthur hauptsächlich Gelenkprothesen her. Der Hauptsitz des Konzerns befindet sich im amerikanischen Warsaw. Dort werde auch in Zukunft die Musik spielen, stellte Ciccotosto fest und dämpfte damit Hoffnungen von Gewerkschaften und Angestelltenverbänden. Diese waren am Montag von der Firmenleitung über die Absicht informiert worden, in Winterthur bis zu 50 Stellen zu streichen. Darüber sei man nicht erfreut, sagte Unia-Sekretär Oswald Ulrich im Regionaljournal Zürich-Schaffhausen. Anderseits könnte nach Zimmer der Standort Winterthur auch profitieren, wenn vermehrt unternehmerische Entscheide unabhängig von der Zentrale in Warsaw gefällt werden könnten. Vorerst will die Gewerkschaft Unia aber im Rahmen des bis zum 7. März laufenden Konsultativverfahrens möglichst viele Kündigungen abwenden.

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