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Winterkorns nächster Abgang

Martin Winterkorn trat bei VW als Vorstandvorsitzender zurück. Nun ist er auch seinen Job als Vorstandsvorsitzender bei Porsche los.

Tritt auch bei Porsche ab: Der frühere VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn.
Tritt auch bei Porsche ab: Der frühere VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn.
Jörg Sarbach, Keystone

Der frühere VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn gibt auch den Chefposten bei der Porsche-Holding auf. Das Unternehmen habe sich mit Winterkorn darauf geeinigt, dass dieser «seine Tätigkeit als Mitglied und Vorsitzender des Vorstands» zum 31. Oktober beende, teilte die Porsche SE am Samstag in Stuttgart mit.

Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche dankte Winterkorn für seine Arbeit. Der Manager habe «massgeblichen Anteil daran, dass unser Unternehmen heute eine hochprofessionelle Beteiligungsholding ist». Der Abgas-Skandal bei VW wird in der Mitteilung nicht erwähnt. Nachfolger von Winterkorn bei der Porsche SE wird den Angaben zufolge Hans Dieter Pötsch, der im Zuge der Umbesetzungen bei Volkswagen Anfang Oktober VW-Aufsichtsratschef geworden war.

Winterkorn bleibt im Aufsichtsrat von Audi und Porsche

Die Porsche Automobil Holding SE ist eine Finanz-Gesellschaft, in der die Familien Porsche und Piëch ihre Anteile an der Volkswagen AG gebündelt haben. Die Holding ist Muttergesellschaft der Volkswagen AG, die rund 51 Prozent der VW-Stammaktien hält.

Winterkorn war wegen des Skandals um manipulierte Abgas-Werte bei VW-Dieselautos am 23. September vom Posten des VW-Vorstandsvorsitzenden zurückgetreten. In den vergangenen Tagen hatte es mehrfach Medienberichte gegeben, wonach er auch seine anderen Posten im Konzern abgeben solle. Winterkorn ist Aufsichtsratsvorsitzender der VW-Tochter Audi und der Lkw-Sparte Truck & Bus. Einfaches Aufsichtsratsmitglied ist er zudem beim Sportwagenhersteller Porsche, einer weiteren VW-Tochter.

SDA/bee

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