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Weltbank: Instrument gegen Nahrungsmittel-Preisschwankungen

Berlin Die Weltbank hat ein neues milliardenschweres Finanzinstrument geschaffen, um Konsumenten und Produzenten in armen Ländern besser gegen unerwünschte Preisschwankungen bei Nahrungsmitteln zu schützen.

Dabei geht es um ein anfängliches Volumen von vier Milliarden Dollar, die eingesetzt werden sollen, um Negativfolgen übermässiger Preisbewegungen für die Betroffenen in Entwicklungsländern abzufedern, teilte die Weltbank am Dienstag mit. «Mit diesem neuen Instrument können wir Bauern, Lebensmittel- Produzenten und Verbraucher unterstützen, sich selbst besser gegen solche Preisschwankungen zu schützen», sagte Weltbank-Präsident Robert Zoellick. Bei dem neuen Produkt, das das erste dieser Art ist, arbeitet die Weltbank mit der Grossbank J.P. Morgan zusammen. Der Kampf gegen grosse Preisschwankungen bei Lebensmitteln und gegen die Spekulation in diesem Bereich ist einer der Schwerpunkte der französischen Präsidentschaft in der Gruppe der 20 führenden Schwellen- und Industrieländer in diesem Jahr. Ein höheres Mass an Preisstabilität schafft mehr Planungssicherheit für Bauern und Lebensmittel-Produzenten und macht es ihnen damit leichter, an notwendige Finanzierungsmittel zu kommen. Mit Hilfe des neuen Weltbank-Instruments sollen auch kleinere Agrarbetriebe in armen Ländern Zugang zu Sicherungsinstrumente erhalten, die die Finanzmärkte gegen Preisschwankungen bieten.

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