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Welle von Übernahmen durch chinesische Firmen rollte weiter

Mannheim Die weltweite Welle von Übernahmen durch chinesische Firmen rollt trotz Wirtschaftskrise ungebrochen weiter.

Allein in der zweiten Hälfte des Krisenjahres 2009 kauften Chinas Unternehmen weltweit 145 andere Firmen auf. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervor. Das war der höchste Wert seit dem Jahr 2000. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sind Chinas Firmen mit weltweit mehr als 130 Übernahmen ähnlich aktiv. Ziel der Übernahmen aus der Volksrepublik sind demnach vor allem Rohstoff- und Technologielieferanten, teilte das ZEW mit. In Europa seien Chinas Konzerne vor allem auf Zukäufe von Firmen aus, die eine gutes Image in China haben und deren Produkte sich dort gut verkaufen liessen. Ein Beispiel sei die Übernahme des schwedischen Autoherstellers Volvo durch den chinesischen Konkurrenten Geely. Zudem zielten Chinas Firmen oft auf Übernahmekandidaten, die geringe Gewinnrisiken aufwiesen, etwa Stromnetzbetreiber. So wolle Eléctricité de France (EdF) das britische Stromnetz an den Cheung-Kong-Konzern aus Hongkong verkaufen.

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