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Weko will Übernahme von Sunrise durch CVC anschauen Interesse von CVC sei gutes Zeichen

Die Wettbewerbshüter wollen die geplante Übernahme von Sunrise durch den Finanzinvestor CVC anschauen.

Nach einem Monat muss die Wettbewerbskommission (Weko) entscheiden, ob sie den Deal für unbedenklich hält oder eine vertiefte Prüfung einleitet. «Zum Verkauf von Sunrise an CVC selber darf ich nichts sagen», sagte Weko-Direktor Rafael Corazza am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Allerdings sei es positiv, dass der Schweizer Telekommarkt dynamisch sei und in Bewegung bleibe. Die Weko hatte im April die Übernahme von Sunrise durch Orange mit der Begründung verboten, dass sie ein marktbeherrschendes Duopol in der Schweiz durch die Swisscom und die fusionierte Orange/Sunrise verhindern wolle. Durch den Zusammenschluss würde der derzeit aktivste Teilnehmer Sunrise aus dem schweizerischen Mobilfunkmarkt verschwinden, argumentierten die Wettbewerbshüter. Zudem würde ein allfälliger Eintritt eines ausländischen Mobilfunkanbieters in die Schweiz praktisch verunmöglicht, hiess es damals. Durch das Verbot der Fusion von Orange und Sunrise habe man verhindert, dass der Schweizer Markt zubetoniert werde, sagte Corazza am Freitag. Nun zeige es sich, dass es neben den bisherigen Akteuren weitere Interessenten für den hiesigen Telekommarkt gebe: «Das ist ein gutes Zeichen.»

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