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Weiterer Ex-MAN-Manager wegen Bestechung verurteilt

München Das Landgericht München hat einen weiteren Ex-Manager des Nutzfahrzeug-Herstellers MAN wegen Bestechung verurteilt.

Die Kammer verhängte am Mittwoch eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten gegen den 42- Jährigen, der bei MAN Vertriebsleiter im Ausland war. Wegen eines umfassenden Geständnisses wurde die Strafe allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der Verurteilte 60'000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen zahlen. Vor einem Jahr war der erste Prozess in der MAN-Korruptionsaffäre ebenfalls mit einer Bewährungsstrafe zu Ende gegangen. Damals ging es um den früheren Chef der Turbomaschinensparte. Nach Siemens war - allerdings mit deutlich geringeren Ausmassen - auch MAN ins Visier der Ermittler geraten. Jahrelange wurden auch hier Schmiergelder gezahlt, um an Aufträge zu kommen. Ende 2009 wurde das Verfahren gegen MAN gegen eine Geldbusse von 150 Millionen Euro eingestellt. Gegen Einzelpersonen geht die Staatsanwaltschaft jedoch weiter vor. Im Zuge der Korruptionsaffäre mussten zahlreiche hochrangige MAN-Manager ihre Posten räumen.

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