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WEF erhöht Preise für Top-Teilnehmer

Konzerne wie Nestlé und Goldman Sachs bezahlen jährlich eine halbe Million Schweizer Franken für ihre Präsenz in Davos. Nun wird sich zeigen, ob sie auch noch tiefer in die Tasche greifen.

Beherbergt jeweils das Weltwirtschaftsforum: Das winterliche Davos. (22. Januar 2014)
Beherbergt jeweils das Weltwirtschaftsforum: Das winterliche Davos. (22. Januar 2014)
Jean-Christophe Bott, Keystone

Das Weltwirtschaftsforum erhöht die Preise für seine Top-Teilnehmer. Konzerne wie Nestlé, Goldman Sachs oder Google bezahlen laut der «Financial Times» künftig 600'000 statt 500'000 Franken pro Jahr für ihre «strategische Partnerschaft» mit dem WEF.

Für mehr Geld sollen die besten Kunden des Elitetreffens in Davos künftig auch mehr Leistung erhalten, wie die «Financial Times» aus einem Brief von WEF-Vorstand Jim Snabe an die Unternehmen zitiert. Neu ist auch etwa die Teilnahme an einer WEF-Veranstaltung in China inbegriffen. Zudem habe die mit der WEF-Teilnahme verbundene Medienpräsenz dieses Jahr einen Wert von 440'000 Franken gehabt – was die Kosten ja fast herausschlage.

115 Top-Teilnehmer

Stellt sich die Frage, was die Unternehmen von den neuen Bedingungen halten. Die «Financial Times» zitiert einen namentlich nicht genannten regelmässigen WEF-Teilnehmer aus dem Kreise der «strategischen Partner», der die Preiserhöhung für «unverschämt» halte. Ob das WEF nun tatsächlich «Gefahr läuft, ihr Produkt zu überteuern», wird sich zeigen. Bislang war das Angebot jedenfalls gefragt: Als «100 strategische Partner» listet das Weltwirtschaftsforum ganze 115 Unternehmen auf.

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