Zum Hauptinhalt springen

Vodafone gibt Pläne für Zusammenarbeit mit Wind Hellas auf

London Eine Fusion der griechischen Mobilfunkgeschäfte von Vodafone und Wind Hellas ist vom Tisch.

Vodafone teilte am Montag mit, die Gespräche über eine Zusammenlegung seien einvernehmlich beendet worden. Einen Grund nannte Vodafone nicht. Beobachter hatten die Pläne genau verfolgt, auch weil sie wissen wollten, wie sich die Aufsichtsbehörden verhalten würden. Der griechische Mobilfunkmarkt gilt wegen der extrem angespannten finanziellen Situation vieler Konsumenten als besonders schwieriges Pflaster. Derzeit sind drei Anbieter in Griechenland aktiv, Wind Hellas ist der kleinste von ihnen. Eine Fusion hätte nur noch zwei Anbieter übrig gelassen. Experten sagten, die Regulierungsbehörden hätten eine solch starke Konsolidierung vermutlich nicht zugelassen. OTE, eine Tochter der Deutschen Telekom, die mit dem Marktführer Cosmote vor Ort ist, hatte dagegen im November verkündet, ein Zusammengehen von Vodafone und Wind Hellas mitzutragen. In ganz Europa steht die Mobilfunkbranche derzeit unter grossem Wettbewerbsdruck, die Märkte sind weitgehend gesättigt. Die Einnahmen sinken und gleichzeitig steigt der Investitionsbedarf in moderne Netze für Datendienste. In Grossbritannien etwa, dem Mutterland von Vodafone, haben die Deutsche Telekom und France Telecom ihr Geschäft bereits unter dem Namen Everything Everywhere zusammengelegt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch