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Versicherungskonzern Zurich expandiert in Südamerika

Der Versicherungskonzern Zurich übernimmt vom spanischen Finanzkonzern Santander die Mehrheit an dessen Versicherungsgeschäft in Südamerika.

Zurich Financial Services (ZFS) zahlt für die Beteiligung 1,67 Milliarden Dollar. Bestandteil der Beteiligung ist auch eine gemeinsame Absichtserklärung von ZFS und Santander über den Vertrieb von Versicherungsprodukten in den mehr als 5600 Santander- Niederlassungen in Brasilien, Mexico, Chile, Argentinien und Uruguay. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren, wie die ZFS am Dienstag mitteilte. Mit der Beteiligung und der Vertriebsvereinbarung wird das Lateinamerika-Geschäft inskünftig rund 8 Prozent des gesamten Geschäftsvolumens der ZFS ausmachen. Bisher betrug das Bruttoprämienvolumen der ZFS in Südamerika 3,9 Milliarden Dollar oder 3,5 Prozent des gesamten Prämienaufkommens. Mit der Transaktion schneidet sich die ZFS ein grösseres Stück eines stark wachsenden Marktes ab. Mit einer jungen und wachsenden Bevölkerung und einer noch tiefen Versicherungsabdeckung sei Lateinamerika einer der attraktivsten Versicherungsmärkte überhaupt, schreibt ZFS. Finanziert wird die Transaktion laut Communiqué vorwiegend aus eigenen Mitteln sowie mit einer Hybrid-Anleihe.

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