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Versicherer kritisieren EU-Pläne über Eigenkapitalvorschriften

München Die Allianz- und die Zurich- Versicherung haben die EU-Kommission vor einer unnötigen Belastung der Versicherungskunden gewarnt.

Die geplanten Eigenkapitalvorschriften Solvency II seien teilweise praxisfremd und würden Auto- oder Lebensversicherungen unnötig verteuern. Dies erklärten Allianz-Finanzchef Oliver Bäte und Zurich- Finanzchef Dieter Wemmer am Montag in München. So müssten die Versicherer bei der Geldanlage das Ausfallrisiko von Immobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 25 Prozent Kapital absichern, während EU-Staatsanleihen laut EU-Regelwerk als sicher gälten, sagte Wemmer. In der Folge müssten die Versicherungen mehr Geld in Staatsanleihen anlegen oder aber die Rendite der Lebensversicherungen senken, erklärte Bäte. Es werde für alle teurer, sagte der Allianz-Finanzchef und forderte die EU-Kommission zu Nachbesserungen auf. Die Solvency-II-Kapitalvorschriften sollen im Januar 2013 in Kraft treten.

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