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US-Wettbewerbshüter stellen Ermittlungen gegen Google ein

Washington/Mountain View Etappensieg für Google: Die US- Wettbewerbsbehörde FTC hat ihre Ermittlungen gegen den Internetkonzern eingestellt.

Wie in der Schweiz und anderen Staaten war auch den Amerikanern die Datensammelwut bei Erkundungsfahrten für den Online-Strassenatlas Street View sauer aufgestossen. In einem Brief an Googles Anwälte gab sich die FTC nun aber mit der Zusicherung von Google zufrieden, die aufgeschnappten Daten aus unverschlüsselten WLAN-Netzen zu löschen beziehungsweise nicht zu verwenden. «Wegen dieser Verpflichtung, beenden wir unsere Untersuchung», schrieb der Chef der Verbraucherschutzabteilung, David Vladeck, am Mittwoch. Dabei hatte Google erst am Wochenende eingeräumt, dass die Kamerawagen auf ihren Fahrten auch ganze E-Mails und Passwörter aufgezeichnet haben, und nicht nur Datenfetzen. Der Konzern verschärfte seine internen Datenschutz-Regeln daraufhin. Trotz der Einstellung der FTC-Untersuchung ist Google in den USA noch nicht aus dem Schneider. Denn es laufen auch Ermittlungen von Staatsanwälten. Die Chefankläger aus 38 Bundesstaaten hatten sich im Juli zusammengeschlossen, um herauszufinden, inwieweit Google mit der Aufzeichnung der Daten aus ungesicherten Funknetzwerken gegen Gesetze verstossen hat. Auch wollen sie sicherstellen, dass sich Derartiges nicht wiederholt.

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