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US-Wahlen - Märkte Schweizer Börse nach US-Wahlen auf Jahreshoch

Zürich Die Schweizer Börse ist am Mittwochmittag vorübergehend auf den höchsten Stand seit April 2010 gestiegen.

Händler sagten, mit dem raschen Sieg des amtierenden Präsidenten Barack Obama bei den US-Wahlen sei ein Unsicherheitsfaktor ausgeräumt. Viel ändern werde sich damit aber vorerst nicht, da bei den Wahlen in den Senat und das Repräsentantenhaus die bestehenden Mehrheitsverhältnisse zementiert wurden. Positiv sei für die Märkte aber, dass die lockere Geldpolitik der US-Notenbank fortgesetzt werden dürfte. Gegen Mittag notierte der Schweizer Schwergewichte-Index SMI bei 6803 Zählern ein neues Jahreshoch. Danach setzten Abgaben ein. Um 13.30 Uhr notierte der SMI noch um 0,3 Prozent höher als am Vorabend auf 6768 Punkten. Der breite SPI stieg um 0,3 Prozent auf 6236 Zähler. Kursgewinne verzeichneten die Aktien zyklischer Firmen wie ABB und Givaudan sowie Finanzwerte wie UBS, Julius Bär, Zurich sowie Swiss Re. Gesucht waren auch die Papiere der als krisensicher geltenden Pharmawerte Novartis und Roche sowie des Lebensmittelherstellers Nestlé. Dollar fester Bei den Devisen gewann der Dollar an Wert. Die US-Währung legte nach einem Rückgang am Vormittag auf bis zu 93,8 Rappen danach auf 94,6 Rappen zu. Das ist der höchste Stand seit Anfang September. Der Euro dagegen schwächte sich leicht von 1,209 Fr. am Morgen bis am frühen Nachmittag auf 1,207 Fr. ab. Am Abend sollte die Regierungskoalition in Athen über neue Sparmassnahmen abstimmen, die Voraussetzung für weitere Hilfen der Euro-Partner sind. Nachdem das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen bekannt geworden war, hatte der Euro Auftrieb erhalten, weil Obama als Unterstützer des ultralockeren geldpolitischen Kurses der US- Notenbank Fed gilt. Die expansiven Massnahmen der Währungshüter drohen langfristig den Wert des Dollar zu verwässern.

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