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US-Wahlen - Märkte Nach Obamas Wiederwahl: US-Börsen starten mit Verlusten

New York Die US-Börsen sind am Mittwoch nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama mit Verlusten gestartet.

Die Freude über die klare Bestätigung Obamas verpuffte vor dem Hintergrund neuer Sorgen um das verschuldete Griechenland. Belastend wirkten auch Aussagen des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wonach die Euro-Krise nun auch die deutsche Wirtschaft zu belasten beginnt. Der Dow Jones Industrial verlor im frühen Handel 1,50 Prozent auf 13'046,86 Punkte. Für den S&P 500-Index ging es um 1,52 Prozent nach unten. Die Indizes der Technologiebörse Nasdaq gaben ebenfalls deutlich nach: Der Composite Index rutschte um 1,39 Prozent ab, und der Auswahlindex Nasdaq 100 büsste 1,46 Prozent ein. Im Minus notierten Energiewerte. Alpha Natural Resources, Arch Coal und James River Coal verloren zwischen 10 und 25 Prozent. Händlern zufolge müssen Energieunternehmen unter Obama in den kommenden Jahren mit weiteren Regulierungsmassnahmen rechnen. Auf Obama kommen aber auch Probleme zu: «Da das Repräsentantenhaus in republikanischer Hand bleibt, dürfte eine Lösung der anstehenden Probleme wie das 'fiscal cliff' und die Anhebung der Schuldenobergrenze erschwert werden», hiess es in einem Kommentar der Commerzbank. Der US-Präsident und der aus Senat und Repräsentantenhaus bestehende Kongress müssen sich bis Januar auf einen neuen Haushaltsplan einigen, ansonsten greifen ab dem neuen Jahr automatische Ausgabekürzungen, Steuererleichterungen enden. Die USA könnten dadurch in die Rezession zurückfallen.

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