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US-Vizepräsident beruhigt China

Peking Der Vizepräsident der USA, Joe Biden, hat dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao versichert, die Volksrepublik müsse sich keine Sorgen um die Sicherheit der amerikanischen Staatsanleihen machen.

An einem Treffen am Freitag in Peking hatte Jiabao zuvor ein klares Bekenntnis gefordert. China, der grösste ausländische Gläubiger der USA, verlangte, die Vereinigten Staaten müssten ihren Verpflichtungen bezüglich der Staatsschulden nachkommen und die Sicherheit, Liquidität und den Wert der Staatsanleihen bewahren. Zugleich bekräftigte der Ministerpräsident, er vertraue auf eine Erholung der US-Wirtschaft. Mit der Zusicherung Bidens, die chinesischen Investitionen in US- Schatzanleihen seien sicher, zeigte sich Jiabao zufrieden. Biden verwies darauf, dass China zwar mit einem Anteil von acht Prozent grösster ausländischer Kreditgeber der USA sei, aber die Mehrheit von 85 Prozent von amerikanischen Bürgern gehalten werde. Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's Anfang August den USA die Top-Bonitätsnote entzogen hatte, kritisierte China die Haushaltspolitik der Vereinigten Staaten scharf. Das aufstrebende Schwellenland besitzt weltweit die grössten Währungsreserven. Insgesamt werden sie auf 3,2 Billionen Dollar geschätzt. Vermutlich sind zwei Drittel davon sind in der US-amerikanischen Währung angelegt.

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