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US-Richter: Oracles Forderungen im Google-Patentstreit zu hoch

San Francisco Im Patentstreit zwischen Oracle und Google hat ein US-Richter die Schadenersatzforderungen von Oracle als zu hoch zurückgewiesen.

Der SAP-Rivale sei «in mehrfacher Weise über das Ziel hinausgeschossen», erklärte Bundesbezirksrichter William Alsup am Freitag. Allerdings habe Oracle die Möglichkeit, eine neue Summe einzureichen, heisst es in der schriftlichen Entscheidung. Bei einem Gerichtstermin am Vortag hatte Alsup beiden US-Konzernen vorgeworfen, übertriebene Forderungen zu stellen. Oracle hat die Zahlung von 2,6 Milliarden Dollar verlangt. Weder Google- noch Oracle-Sprecher nahmen zu der Entscheidung Stellung. In dem Streit geht es um das Google-Betriebssystem Android, das in Smartphones und Tablets eingesetzt wird. Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung wissentlich Patent- und Urheberrechte seiner Java-Software verletzt zu haben. Oracle hatte Anfang 2010 den Java-Erfinder Sun Microsystems übernommen. Google weist die Forderungen zurück.

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