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US-Regierung will Wertpapiere über 142 Milliarden Dollar zu Geld machen

Washington Die US-Regierung will in der Finanzkrise übernommene Problempapiere nun wieder verkaufen und Milliarden Dollar Gewinn daraus schlagen.

Das Finanzministerium kündigte am Montag an, hypothekenbesicherte Wertpapiere im Volumen von 142 Milliarden Dollar zu verkaufen. Noch im März soll damit begonnen werden, das Portfolio monatlich um rund 10 Milliarden Dollar abzubauen. Hauptsächlich geht es um Papiere der Immobilien-Finanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die der Staat auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor dem Aus bewahrt und unter seine Kontrolle gebracht hatte. «Wir fahren unsere Notfallprogramme aus den Jahren 2008 und 2009 weiter herunter», sagte die für Finanzmärkte zuständige Staatssekretärin Mary Miller. Das Vorhaben dürfte - abhängig von den Marktbedingungen zum jeweiligen Verkaufszeitpunkt - zu einem Gewinn von 15 bis 20 Milliarden Dollar führen, sagte ein Vertreter des Finanzministeriums. Gehen die Verkäufe wie geplant über die Bühne, dürfte das Portfolio in etwa einem Jahr abgewickelt sein. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise sprang der Staat Fannie Mae und Freddie Mac bei. Denn die beiden Hypothekenfinanzierer gerieten ins Straucheln, weil der Markt keine von ihnen garantierten Papiere mehr kaufen wollte.

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