Zum Hauptinhalt springen

US-Regierung warnt vor globalen Fehlentwicklungen

Washington Die US-Regierung warnt vor ökonomischen Fehlentwicklungen in der Welt.

Die globalen Ungleichgewichte übten Druck auf die Kapitalflüsse und die Wechselkurse aus, hiess es in dem am Mittwoch veröffentlichten jährlichen Wirtschaftsbericht von Präsident Barack Obama. Die Weltwirtschaft müsse sich nicht nur erholen, sie müsse sich auch von dem Wachstumsmodell wegbewegen, das vor der Krise vorgeherrscht habe und zu abhängig vom US-Verbrauch gewesen sei. Die hohe Arbeitslosigkeit und die grossen Staatsdefizite in vielen Industriestaaten stellten eine Herausforderung für das globale Wirtschaftswachstum dar, hiess es im Bericht weiter. Der beschleunigte Preisauftrieb in Schwellenländern mit hohen Wachstumsraten wie China sei besorgniserregend. Der Gegensatz zwischen den schnell wachsenden Schwellenländern und den langsamer wachsenden grösseren Volkswirtschaften verursache Druck auf die Devisenkurse und die Geldströme. In dem Bericht wurde zudem die Rückkehr zum Wachstum in jenen Ländern begrüsst, die von der Finanzkrise 2008 und 2009 gebeutelt wurden. Die US-Wirtschaft ihrerseits habe ein «gewaltiges Wachstumspotenzial», ohne dass dabei die Inflation erneut angeheizt würde.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch