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US-Käufer von Kia und Hyundai klagen wegen Verbrauchslüge

Seattle Kia und Hyundai müssen sich wegen eines zu hohen Verbrauchs zahlreicher Modelle vor Gericht verantworteten.

In den vergangenen Tagen gingen mindestens zwei Klagen betroffener Käufer vor einem Bezirksgericht in Kalifornien ein. Die beteiligte Anwaltskanzlei Hagens Berman bezifferte den Schaden für die Kunden am Mittwoch auf etwa 775 Millionen Dollar. Die beiden zusammenhängenden südkoreanischen Autobauer hatten in der vergangenen Woche eingeräumt, dass bei rund 900'000 in Amerika verkauften Wagen der angegebene Verbrauch nicht stimmt. Die US-Umweltbehörde EPA hatte bei Tests herausgefunden, dass einzelne Modelle im Extremfall 1,5 Liter auf 100 Kilometer mehr schlucken als versprochen. Kia und Hyundai hatten sich bei den Kunden entschuldigt, die Verbrauchsangaben nachträglich korrigiert und den geprellten Käufern versprochen, für den Mehrverbrauch aufzukommen. Die Anwälte kritisierten das Verfahren für die Rückerstattung der Spritkosten jedoch als zu kompliziert. Zudem würden die Käufer nicht für den «mit Sicherheit auftretenden Wertverlust der Wagen» entschädigt.

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