US-Grossbanken ziehen Wall Street ins Minus

US-Märkte

New York Steigende Ölpreise und Sorgen über die Gewinnaussichten der US-Banken haben die Wall Street am Freitag ins Minus gedrückt.

Die grossen Institute könnten Analysten zufolge schon bald in ihren Bilanzen spüren, dass die hohen Energiepreise die Erholung der Wirtschaft erschweren. Nachdem optimistische Arbeitsmarktzahlen in der jüngsten Zeit die Hoffnungen der Anleger schürten und die Kurse nach oben trieben, richteten die Händler ihren Fokus am Freitag zudem wieder mehr auf die Libyenkrise. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,7 Prozent schwächer bei 12'169 Punkten aus dem Handel. Im Tagesverlauf pendelte er zwischen 12'271 und 12'079 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor ebenfalls 0,7 Prozent auf 1321 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,5 Prozent nach auf 2784 Punkte. Im Wochenverlauf legte der Dow dennoch 0,3 Prozent zu, der S&P machte 0,1 Prozent gut und der Technologieindex Nasdaq gewann ebenfalls 0,1 Prozent. Experten der Bank of America Merrill Lynch senkten ihre Prognose für die Entwicklung der Aktienkurse der Grossbanken Citi, Goldman Sachs und Morgan Stanley. Die Risikofreude der Bankkunden bleibe gedämpft und weltweite Krisen drohten die Ergebnisse der Institute im ersten Quartal zu schmälern, hiess es.

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