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US-Geschäft entpuppt sich für Wal-Mart als Klotz am Bein

Bentonville Der weltgrösste Detailhändler Wal-Mart leidet auf seinem US-Heimatmarkt unter der nur zögerlichen Wirtschaftserholung und hohen Arbeitslosigkeit.

Die Preis- wie auch Verkaufsprobleme in den USA seien grösser als erwartet, sagte Wal- Mart-Chef Mike Duke am Dienstag. Auf vergleichbarer Basis setzte Wal-Mart zum siebten Mal in Folge weniger um. Wal-Mart verliert vor allem Kunden an billigere Anbieter. Ein Vier-Punkte-Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit soll die US-Verkäufe jetzt wieder auf die Beine bringen. Dafür bedingt sich Duke allerdings Zeit aus. Wal-Mart ist in mehr als ein Dutzend Ländern vertreten. Der Konzern will weiter wachsen und sicherte sich zuletzt eine Mehrheitsbeteiligung am südafrikanischen Rivalen Massmart. Trotzdem ist der Heimatmarkt mit mehr als 60 Prozent immer noch für den Löwenanteil des Umsatzes verantwortlich. Trotz der Schwierigkeiten legte der Gewinn im am 31. Januar geendeten Vierteljahr um vier Prozent zu. Der Überschuss erreichte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 5,02 Milliarden Dollar. Der Umsatz wuchs um 2,5 Prozent auf 115,6 Milliarden Dollar. In den USA fielen die Erlöse auf vergleichbarer Basis jedoch um 1,8 Prozent. Die Wall Street schaut vor allem auf das Ergebnis in den USA, wo Mal-Mart rund 1,4 Millionen Menschen beschäftigt. Im Oktober hatte Duke Analysten eine Besserung des Geschäfts in Aussicht gestellt. Das sei nicht geschehen und das sei eine Enttäuschung, sagte Joseph Feldman von der Telsey Advisory Group. Die Wal-Mart-Aktie fiel vorbörslich um 1,3 Prozent. Auch für das laufende erste Quartal gibt sich der Rivale von Carrefour vorsichtig. In den USA rechnet der Konzern mit einem Umsatzrückgang von bis zu zwei Prozent, zumindest aber mit einer Stagnation.

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