Zum Hauptinhalt springen

US-Firmen sitzen auf knapp 1 Billion Dollar Bargeld

New York Die US-Unternehmen horten laut einer Untersuchung derzeit knapp eine Billion Dollar Bargeld.

Das Geld wird angesichts der unklaren Entwicklung der Konjunktur aktuell aber kaum in den Geschäftsaufbau oder für Neueinstellungen ausgegeben. Zu diesem Schluss kommt der Moody's Investors Service. Sollte sich die Wirtschaft stabilisieren, würden die Firmen ihre Bestände aber wieder angreifen und dabei auch in Programme für den Aktienrückkauf und in Zukäufe investieren, teilte Moody's am Dienstag mit. Aktuell gehe Moody's davon aus, dass die Unternehmen erst noch grössere Sicherheit für die weitere Entwicklung der Wirtschaft haben wollten. So würden sie auf Anzeichen für dauerhafte Umsatzzuwächse warten. Moody's zufolge sassen die US-Firmen Mitte 2010 auf 943 Mrd. Dollar Bargeld. Die Unternehmen aus der Finanzbranche sind darin nicht eingerechnet. Ende 2008 hatte der Bargeld-Bestand noch 775 Mrd. Dollar betragen. Aktuell würden 346 Mrd. Dollar oder rund 37 Prozent der Bargeld- Bestände allein auf 20 Firmen entfallen. Dabei sitze der Technologiekonzern Cisco Systems mit knapp 40 Mrd. Dollar auf den höchsten Berg, gefolgt von Microsoft mit knapp 37, Google mit 30, Oracle mit 23 und Ford mit 22 Mrd. Dollar. Unterteilt nach Branchen lägen 207 Mrd. Dollar bei Technologie-, 124 Mrd. bei Pharma- und 105 Mrd. bei Energie-Unternehmen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch