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US-Arbeitsmarktdaten tragen Schweizer Börse in die Gewinnzone

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag mit deutlich höheren Kursen beendet.

Der Grund dafür lag in den überraschend guten Arbeitsmarktdaten aus den USA. So wurden in den Vereinigten Staaten im Oktober deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Auch der Stellenaufbau in den beiden Monaten davor wurde nach oben korrigiert. Dies wurde von Investoren positiv aufgenommen. Phasenweise kam es dann zu einigen Gewinnmitnahmen, doch in der Schlussauktion legte der Swiss Market Index (SMI) nochmals zu und schloss 0,62 Prozent höher als am Vortag bei 6701,37 Punkten. Auf Wochensicht ergab sich ein Plus von 1,5 Prozent. Der breitere Swiss Performance Index (SPI) gewann am Freitag 0,61 Prozent und kam auf 6185,15 Punkte. Vor allem konjunktursensitive Werte waren gesucht, allen voran die Luxusgüterwerte. Bei einigen Finanzwerten wurden nach gutem Beginn Gewinne mitgenommen. So waren die UBS-Aktien längere Zeit klar im Plus, bis sie in der zweiten Sitzungshälfte vorübergehend gar leicht ins Minus fielen. Top-Aktien waren am Freitag die Titel der beiden Luxusgüterkonzerne Richemont ( 2,9 Prozent) und Swatch ( 2,8 Prozent). Zu den grössten Gewinnern gehörte auch Sulzer ( 2,1 Prozent). Der Winterthurer Industriekonzern hielt am Berichtstag einen Investorentag ab und sieht auf kurze Sicht die meisten seiner Hauptmärkte weiterhin in einer stabilen Verfassung. Am anderen Ende der Tabelle waren Swiss Life (-1,3 Prozent), Clariant (-1,2 Prozent), Syngenta (-0,5 Prozent) und Geberit (-0,4 Prozent) zu finden. Clariant und Geberit hatten im Laufe der Woche mit ihren Quartalszahlen bereits enttäuscht. Im breiten Markt bildete der Stahlhersteller Schmolz Bickenbach nach der am Vorabend publizierten Gewinnwarnung mit einem Minus von fast 15 Prozent das Schlusslicht im breiten Markt. Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor sei die Befürchtung, dass Kreditbedingungen verletzt wurden, hiess es von Analystenseite.

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